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Definition Sucht +
Selbsttests
Ab
wann ist man von Suchtmitteln abhängig?
In Psychologie und Medizin geht es darum, Diagnosen zu stellen.
Um gezielt und für die Kassen nachhaltbar diagnostizieren zu
können, bedarf es einer Art Norm bzw. einer Eindeutigkeit der
Diagnose. Diese Norm nennt sich derzeit
ICD-10
und besagt, dass Suchtmittelabhängigkeit dann diagnostiziert
werden kann, wenn mindestens drei oder mehr der folgenden
Kriterien gleichzeitig zutreffen:
-
Ein starker
Wunsch oder eine Art Zwang, ein Suchtmittel zu konsumieren.
-
Verminderte
Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und
der Menge des Konsums des Suchtmittels.
-
Ein körperliches
Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums.
-
Nachweis einer
Toleranz: Um die ursprünglich durch niedrigere Mengen des
Suchtmittels erreichten Wirkungen hervorzurufen, sind
zunehmend höhere Mengen erforderlich.
-
Fortschreitende
Vernachlässigung anderer Interessen und Vergnügen zugunsten
des Suchtmittelkonsums und/oder erhöhter Zeitaufwand, um die
Substanz zu beschaffen, zu konsumieren oder sich von den
Folgen zu erholen.
-
Anhaltender
Substanzgebrauch trotz des Nachweises eindeutiger
schädlicher Folgen (körperlicher, psychischer oder sozialer
Art).
Selbsttests
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