Kreuzbund: Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige. www.kreuzbund-duesseldorf.de


 
Die Sportgruppe –
eine kleine Chronik Teil 1

 

Im März 1989 trafen sich im Begegnungszentrum in der Bendemannstrasse einige sport- bzw. fußballbegeisterte Kreuzbündler, um festzustellen, ob es genügend Interessenten für gemeinsame sportliche Aktivitäten gibt. Das Ergebnis nach langer Diskussion war: wenn Sport, dann Fußball.

Zu einem ersten gemeinsamen Spiel trafen sich alle am darauf folgenden Freitag. Aus dieser lockeren Vereinbarung wurde eine feste Institution und aus den Interessierten entstand eine Mannschaft.

In einem lockeren Gespräch im Begegnungszentrum mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden, Herrn Braunshausen, schlugen Horst Strehlow und Peter Busch vor, eine Fußballmannschaft „Sport-Gruppe“ Kreuzbund zu gründen. Der Vorstand war einverstanden und sicherte Unterstützung durch die Geschäftsstelle zu.

 

Das war die Geburtsstunde der Fußballmannschaft

„Kreuzbund Düsseldorf“.

 

Gott sei Dank, gab es auch einige, die das Ganze etwas organisierten  und die Truppe zusammenhielten. Dies waren in erster Linie Günter Wartenphul, Peter Busch, Jochen Wachowski und Manfred Greiner.

Es gab zwar genügend Spieler in den eigenen Reihen, doch mit der Zeit wurde es langweilig, immer gegen die gleichen Leute zu spielen. Also wurde beschlossen, andere Gegner zu suchen. Das waren dann in erster Linie „Thekenmannschaften“ und hier und da andere Freizeitsportler.

Die erzielten Ergebnisse waren ernüchternd, das  heißt, 2-stellige Niederlagen nicht gerade selten und Siege gar Fehlanzeige. Aber wir ließen uns nicht entmutigen, sondern trainierten fleißig weiter und nahmen auch weiterhin an Turnieren teil. So nach und nach sammelten wir Spielpraxis und die Ergebnisse wurden erträglicher. 

Eines Tages las Horst Strehlow im „Weggefährten“ die Anzeige einer Mannschaft aus Papenburg, die für ein Fußballturnier auf Kreuzbundebene weitere Mannschaften suchte! Er nahm Verbindung mit dem dortigen Leiter Hermann Kruse auf und wir erhielten eine Einladung zum 21.01.1990 für das dortige Hallenturnier, wo wir den 2. Platz belegten.

Als nächstes erhielten wir eine Einladung für ein verlängertes Wochenende vom 18.05. bis 20.05.1990. Dieses Wochenende war für alle Mitgereisten, also Spieler, Fans und sonstige Reiselustigen, ein wahres Erlebnis. Die Freunde aus Papenburg hatten so einiges für uns auf die Beine gestellt. Nach einem Empfang in deren Begegnungsstätte und einem Spaziergang durch den Ort, gab es einen gemütlichen Abend mit Musik und Tanz in der dortigen Emsland-Halle. Des Weiteren wurden wir angeleitet als Torfstecher und erhielten hierfür sogar ein Patent. Auch das Wettrennen per Boot auf dem Hauskanal in Papenburg war eine Mordsgaudi. Ach ja, nicht zu vergessen, Fußball wurde ja auch noch gespielt und wir wurden sogar Dritter.

 

Fortsetzung folgt